Lufttemperaturen

Die Luftemperatur liegt tagsüber fast das ganze Jahr zwischen 20-30 Grad. An nicht so windigen Tagen kann es auch mal wärmer werden, wobei das kühle Wasser die Nächte nicht allzu warm werden lässt.

Wassertemperaturen

Das Wasser im Atlantik ist eher frisch bis kalt. Die Temperaturen schwanken von 10-18 Grad und sind rein  strömungs- und kaum vom lokalen Wetter abhängig. Faustformel: Je länger der Passat weht, desto kälter wird das Wasser. Im Schnitt kann man mit 14-15 Grad rechnen. NW-Wind treibt dann das warme Wasser wieder zurück nach Kapstadt. Ein Kurzarm-Anzug mit zusätzlichen Ärmeln für die kühlen Tage ist ganzjährig optimal. In der benachbarten False Bay ist dagegen das Wasser 2-4 Grad wärmer und lädt somit an warmen Tagen auch zum Baden im Meer ein. Im angrenzenden See ist das Wasser meist über 20 Grad warm und daher ideal für Shorty bzw. Shorts.

Wind

Der Südost-Passat, Cape  Doctor genannt, belüftet die Kap-Halbinsel besonders stark von November bis April, das den Sommermonaten in Kapstadt entspricht. Allerdings lebt der Wind auch in Hochdruckperioden während des Winters auf. Wenn Tiefdruck den Passat mal zur Verschnaufpause zwingt, hat man immer noch eine gute Chance auf den Northwester der 2. Hauptwindrichtung im Sommer und 1. im Winter. Für alle, die zwei Beine haben und damit auch mit Wind von rechts klar kommen, eine nette Abwechslung. Als kleine Merkregel soviel: Im Sommer Passat, im Winter Northwester, in den Übergangszeiten je nach Wetterlage beides.

Wellen

Wind gibt es an vielen Spots, schönes Wetter auch, aber in Kombination mit Wellen sieht es vor allem im europäischen Winter schon sehr schlecht aus. Kapstadt wird von allen 3 verwöhnt und das nicht zu knapp. Die Wellen sind dabei vom lokalen Wind völlig unabhängig und entstehen in der Regel aus den arktischen Stürmen viele Kilometer entfernt. Die Höhe verhält sich indirekt proportiona zum Wind. D.h. im Sommer sind sie kleiner als im Winter. Kleiner heisst 1-3m, wobei die Wellen aufgrund ihrer Abstände und dem gut kalkulierbaren Breaks, sicherlich leichter zu fahren sind als z.B. die Nordseebrandung. An den Bigdays können aber auch im Sommer die Wellen noch höher werden. An kleinen Tagen haben auch Brandungseinsteiger die Möglichkeit gefahrlos ihre ersten Erfahrungen in der Welle zu machen. Tage ganz ohne Welle gibt es kaum. In solchen Fällen hat man immer noch gute Chancen am Kap 2-3m hohe Wellen zu finden. Lästige Wind-Strömungen gibt es praktisch an keinen der Spots.

Segelgrössen für Windsurfer

Die meist gefahrenen Segelgrössen liegen zwischen 4 und 5,5 Quadratmeter. Wobei gerade leichtere Windsurfer und  Frauen, am Kap oder auch bei sehr starkem Passat in der Tafelbucht, auch noch etwas kleinere Segel haben sollten. Wer keinen Wind auslassen will, kann natürlich auch mit "Gleitmaterial" an Tagen surfen, an denen die "Waver" angeblich kein Lüftchen spüren. Solche Tage sind aber von Dez. - Feb. recht selten und rechtfertigen nicht für jedermann den doppelten Materialaufwand.