Die Cape Oasis steht auf dem "Land der unbegrenzten Sport-Möglichkeiten". Die Region um Kapstadt könnte  man als eine Art Mischung aus Südtirol, Korsika und London bezeichnen, ohne damit natürlich den wahren Way-of-Life beschreiben zu können. Dennoch, die Weinberge im Hinterland umgeben von mehr als 2000m hohen Bergketten, das türkisfarbene Wasser in den weissen Sandbuchten, abgegrenzt von  bizarren Felsformationen, und das emsige und bunte Treiben in der Metropole sind die Mixtur, die einen Urlaub in der Kapregion so einzigartig und damit unvergesslich machen. Eine Auswahl an sportlichen Aktivitäten ohne Anspruch auf Vollständigkeit im folgenden.

Windsurfen/Kiten

Der Cape Doctor, bringt nicht nur frische Luft in die Millionen-Stadt, sondern heilt auch windsüchtige Watermen. Die Cape Oasis liegt direkt in der Düse der Tafelbucht. D.h. nie mehr Wind verpassen, einfach in den Garten stellen und den  Wind fühlen bzw. messen. Nirgends in der Tafelbucht hat es mehr Wind als hier! Zum Freestylen kann man gleich vor der Haustür auf dem Rietvlei coole Moves zelebrieren. Zum shredden und ordentlich Spray geben, liegen die Top-Spots wenige Autominuten entfernt.

Alle Spots von Kapstadt aus in Lee (Richtung NW)

Rietvlei

Ob Anfänger oder Profitrickser, früher oder später landen sie alle einmal hier. Wer kann schon bei perfekten Freestylebedingungen nichts mehr an seiner Technik verbessern? Vormittags unkompliziert Spass haben und nachmittags fit sein für die Welle. Erstmal Selbstvertrauen tanken, wenn man den Anfängern um die Ohren fliegt, damit man später am Beach nicht nur zum eigenen Caddy  taugt. Mit Wassertemperaturen um 25 Grad, kann man an heissen Tagen auch mit Shorts surfen.

Sunset Beach

Das ist der Home-Wavespot der Cape Oasis. In direkter Verlängerung über den See Richtung Meer geschaut liegt Sunset Beach, 5 Autominuten von der Oase. Im Prinzip hat es dort die gleiche Windstärke, allerdings meist leicht side-offshore und somit von den Dünen im Uferbereich etwas abgeschirmt. Es ist der 1. Spot, von Kapstadt aus gesehen, in der Tafelbucht. Von hier aus verlaufen die Sandstrände kilometerweit in Richtung NW. In Sunset bläst es zuerst, wenn eine neue Windperiode beginnt. Bei Wellenhöhen bis 1,5m ist der Spot auch für Wave-Einsteiger zu empfehlen, da die Brandungszone nur max. 3 Breaks gross ist. Die Wellen sind fast immer sehr clean und erlauben traumhafte Rides nach Lee, also Frontside. Wer schnell vom Ufer wegbeschleunigt kann auch hier gut springen. Die Winddünung ist recht niedrig, da Kapstadt nur wenige Kilometer entfernt ist, daher ist auch hier bei moderaten Bedingung manöverorientiertes  Surfen à la Gardasee möglich. Bei Flut und hohen Wellen gibt es im Uferbereich einen kleinen Shorebreak. Bei NW kommt der Wind von rechts, was  sich nicht nur reimt, sondern auch gut surfen lässt.

Kitebeach, Bloubergstrand

Mit  der Kitestation, direkt am Spot, und den recht guten Bedingungen für Kiter, hat dieser Strandabschnitt in direkter Verlängerung von Sunset Beach in Richtung NW seinen neuen Namen bekommen. Hier macht die Bucht einen kleinen Knick und lässt den SO-Passat genau sideshore von links blasen. Eine Wiese zum Aufbauen und ein breiter Strand bieten genügend Platz für jedermann. Auf dem Wasser gibt es kaum Windsurfer, die sich hierher verirren. Die Wellen brechen meist sanfter als am Sunset. Der Wind dagegen ist konstanter, da nicht von den Dünen abgedeckt. Bei Flut und Wellen muss man auf den Shorebreak aufpassen.

Leisure Beach

Ursprünglich nur ein Surf-Spot, mittlerweile sehr beliebt bei Kitern. Bei SW-Wind (Seethermik) kommt der Wind nur hier schräg auflandig und ermöglicht entspanntes fahren. Der Strand  ist sehr breit und flach. Die kleine Lagune ist ideal zum Baden, da stehtief und mit Temperaturen von ca. 25 Grad im Sommer angenehm warm.

Bigbay

Der Komfort-Spot in der Tafelbucht, der in der Vergangenheit auch den Worldcup zufriedenstellte. Parken mit Blick aufs Wasser. Der Spot ist durch 2 Felsreihen begrenzt, zwischen denen die Wellen schön hereinlaufen. In luv, kann man besonders leicht starten, da hier die Wellen etwas kleiner sind. Dieser Spot ist mit seinem sideshore Wind, Tendenz leicht auflandig, normalerweise am besten für Einsteiger geeignet. Aufgrund der Windrichtung besser zum Springen als zum Abreiten geeignet.

Yzerfontein

45 Autominuten entfernt liegt das verträumte Örtchen, dass alle Windsurfer ansteuern, wenn in der Tafelbucht die Kuh fliegt. Wer der Wind zu stark wird, sollte dorthin getrost die grösseren Segel mit einpacken. 2 Segelgrössen mehr ist eine gängige Umrechnungsformel. Die Wellen sind sehr sauber, der Wind muss allerdings sideshore über das Örtchen drüber und wird dadurch etwas böig. Eine kleine Felsreihe unterteilt die Sandbuch und ist immer wieder Anziehungspunkt für Materialtests ungemütlicher Art. In Luv, wird die Welle etwas kleiner und ist daher leichter zu passieren.

Langebaan

Nur noch eine halbe  Stunde von Yzerfontein befindet sich die Lagune von Langebaan. Eigentlich eher ein Naturparadies, bietet die Lagune sehr gute Bedingungen für Racing, Freestyle und Kiter. Wenn das Passat-Hoch nach Nordwesten abzieht, kann es dort auch noch wehen, wenn es in Kapstadt bereits ruhig ist. Ein Anruf in der Windsurfstation vor Ort bringt Gewissheit und minimiert Leerfahrten.

Elandsbaai

Für alle nimmersatten Globetrotter, gibt es für den vor allem ausserhalb der Sommermonate gelegentlich vorkommenden SW eine Alternative. 2,5h von Kapstadt liegt eine Bucht, welche von dem Berg in Luv düsenartig mit böigem Wind belüftet wird. Eigentlich ein Wellenreiter-Spot, der aber auch Hardcore-Windsurfer befriedigen kann.

Alle Spots von Kapstadt aus in Luv Richtung Kap (SO)

Glencairn

Was kaum jemand weiss und niemand zu fragen wagte: Gibt es einen Passat-Spot mit Wind von rechts? Ja, auch das gibt es hier - ideal für alle, deren Hausrevier 4 Buchstaben hat, mit "M"  anfängt und mit "i" aufhört. Die Bedingungen sind eher zum Springen geeignet. Soul-Surfer werden sich an der am Beach verlaufenden Bahnlinie wahrscheinlich etwas stören. Allerdings liegt der Spot in der False Bay, was gut gegen kalte Füsse ist, da immer ein paar Grad wärmer - aber auch eher ein paar graue Schatten  im Wasser, was aber nur rein statistisch ist...

 Scarborough Point, Misty Cliffs, Crayfish Factory, Whitsand

Alle 3 Spots liegen in der etwa 3 km grossen Bucht von Scarborough. Der kleine Strand des verschlafenen Örtchens wird von links von einem Hügel abgeschattet. Der eigentliche Pointbreak liegt weiter draussen und lässt die Wellen bei gutem Swell recht gross brechen. Der Spot ist ideal für alle, die gesponsert werden oder ihr Material möglichst elegant loswerden wollen. Bei Wind von rechts (NW), kann man auch schon den kleineren Break in Ufernähe abreiten. Ein paar hundert Meter weiter am selben Strand befindet sich ein Riff direkt am Ufer umgeben von herumstehenden Monolithen. Die Welle kann hier recht gross werden, bricht dafür aber auch gemässigt. Die Strömung zieht verlorenes Material konsequent über das Riff am Ufer. Die Materialmühle von Hookipa lässt grüssen. Der Spot heisst nicht umsonst "Misty Cliffs" (Bild links oben). Für den Einstig ist also nur Whitsand (Bild rechts) zu empfehlen. Bei Wellen bis 2m ist dort easy surfing angesagt und gut zu springen. Bei grösserem Swell wird das Rauskommen ziemlich ungemütlich und oft eher langwierig. Dafür erwartet einen dann draussen an der Crayfish Factory ein perfekter Pointbreak (Bild links unten)mit masthohen Wellen. Withsand ist bei NW und SO zu fahren, wobei bei letzterem, der Wind oft erst mittags in die Bucht hereinzieht.

Platboom

Mitten im Nationalpark "Kap der guten Hoffnung", einen Steinwurf von demselbigen entfernt, liegt der südlichste Spot. Etwa 2,50 Euro kostet der Eintritt/Person und normalerweise lohnt es sich auch ziemlich. Wenn nirgends mehr Wind zu finden ist, die generelle SO-Strömung noch in der Luft liegt, dann zieht die Karawane in die etwa 75 Minuten entfernte Diaspora. 2 Möglichkeiten bietet der Spot um ins Wasser zu kommen. Einfach der Beschilderung nach über einen Sandstrand - kann ja jeder. Oder, localmässig die nächste Abzweigung in einer Minibucht neben Felsen ganz in Luv. Dort ist die Welle cleaner und das Mitleid grösser, wenn man sich samt Material on the rocks breitmacht. Insgesamt ein anspruchsvoller Spot, der mit seinen wechselhaften Winden nicht nur die Schifffahrt seit Urzeiten stresst, sondern auch bei Windsurfern eine ausgeprägt Caddy-Mentalität manchmal herausfordert. Bei gemässigten Bedingungen können aber auch Fortgeschrittene grossen Spass an den Bedingungen haben.

 

Surfen / Wellenreiten

Wellenreiten ist nicht nur Fun- sondern auch Volkssport in Südafrika. Man kann pauschal sagen, dass es jeden Tag im Jahr auf der Kaphalbinsel Spots gibt die funktionieren. Im schlimmsten Fall können sie zu big werden. Die meisten Spots in der Tafelbucht sind mehr oder weniger mit den Windsurfspots identisch und funktionieren logischerweise am besten bei wenig Wind. Morgensessions sind daher die Regel. Die Homespots der Cape Oasis sind rund um Big Bay. Diese sind auch bei kleinem Swell sehr gut für Einsteiger geeignet. Die bigwave Spots liegen in Richtung  Kap schon wenige Kilometer hinter der Stadt. Eine echte Surfsafari ist der 7h-Trip nach Jeffreys Bay, einer der weltbesten Spots überhaupt.

 

Segeln

Gerade in der Vor- und Nachsaison, wenn der  Cape Doctor nicht mehr so oft mit Sturmstärke blässt, gibt es fast täglich gute Segelbedingungen. Segelkurse werden im angrenzenden Club angeboten und können von uns vermittelt werden.

 

Wakeboarden/Wasserski

Eine tolle Alternative für die wenigen Flautentage ist das Wakeboarden auf dem Rietvlei vor der Haustür der Cape  Oasis. Hinter einem Motorboot ist das "Snowboarden im Wasser" schnell  erlernt und bringt sofort Riesenspass. Für alle Könner oder auch "No-Brainer" gibt es sogar eine Schanze. Aber denkt dran, Wakeboarden ist wie Windsurfen ohne Trapez und macht verdammt dicke Arme ;-)

Slalom-Freaks können direkt hinter der Landzunge auf einen spiegelglatten Slalomkurs, der nach dem offiziellen  Reglement ausgerichtet ist, trainieren.

Mehrmals im Jahr gibt es auch lokale Off-Shore-Races, die in der Atlantikbrandung meist spektakulär aussehen.

 

Tauchen

Kapstadt bietet aufgrund seiner exponierten Lage, umgeben von 2 Weltmeeren, sehr abwechslungsreiche Tauchmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe. Massgeblich verantwortlich hierfür sind die warme NO- und die kalte SO- Meeresströmung.

An Schiffwracks gibt es am berühmt berüchtigten Kap der Guten Hoffnung wahrlich keinen Mangel, die alle vom Boot oder Strand aus erkundet werden können. Two Ocean Divers in Camps Bayorganisiert solche Trips. Wer gerne mit Publikum taucht kann auch ins Raubfischbecken des Cape Town Aquarium direkt an der Waterfront. Was wirklich besonderes sind die Tauchgänge im Käfig zu den Weissen Haien in Gansbaai, etwa 2h von Kapstadt entfernt. Ganz in der Nähe befindet sich auch Hermanus der berühmteste Ort für Wahlbeobachtungen. 

 

Biken/Wandern

Kapstadt liegt umgeben von Bergen unterschiedlichster Kategorien. Direkt von der Innenstadt aus bieten sich mehrere Gipfel zum Aufstieg an. Der  bekannteste ist sicherlich der Tafelberg mit seinen mehr als 200 Aufstiegsrouten. Von einem leichten 1h Spazierweg bis zu 2h langen Kletteraufstiege reicht das Spektrum. Die Seilbahn bietet die Möglichkeit den Sundowner bis zu letzt auszukosten und dennoch sicher wieder hinunter zu kommen. Wer es etwas ruhiger haben will, geht auf den daneben liegenden  Lions Head. In nur 45-60 Minuten vom Parkplatz aus sitzt man mit Gleichgesinnten  auf dem kleinen Gipfelplateau und geniesst die Rundumsicht auf Kapstadt und die unglaubliche Ruhe. Wenn dann die Sonne im Meer versinkt wird es Zeit für den Abstieg und das Wiedereintauchen in das quirlige Stadtleben.

Die gesamte Kaphalbinsel und das Hinterland  besteht aus Bergen bis über 2000m Höhe, die nicht weiter als 30-60 Autominuten entfernt sind. Garantierte Ruhe und weg vom Massentourismus heisst hier die Devise. Hier beginnt die Freiheit in einer traumhaft schön gebliebenen  Landschaft mit einem faszinierenden Panorama. Für Mountainbiker warten einsame Strecken in allen Schwierigkeitskategorien für Cross Country, Single  Trails, Sand- und Schotterpisten.

 

Fliegen

Für alle die unter Fliegen nicht nur die Anreise im Charterflugzeug verstehen gibt es die Möglichkeit mit dem  Gleitschirm vom Lions  Head über eine Startrampe auf den Promi-Beach in Camps Bay zu landen. Ein markierter Landeplatz mit Windhose ist vorhanden. Flugwetter ist allerdings nur, wenn der Passat nicht bläst, da ansonsten die gesamte Bergkette um Kapstadt gut angeblasen wird. Wenn die Thermik mal ausbleibt, hilft nur noch  der Antrieb mit Motor.

 

Reiten

Es gibt die Möglichkeit sich an Ausritten zu beteiligen.

Beliebt sind Strandausflüge, z.B. am Long Beach in Nordhoek hinter dem Tafelberg.

 

 

Baden

Wer  einfach nur mal abtauchen will, springt am besten in den hauseigenen Swimmingpool, der  im Sommer um die 25 Grad hat oder döst im gut 30 Grad warmen Whirlpool. Bei NW-Strömung (eigentlich Schlechtwetter-Bote) wird das Wasser in der Tafelbucht auch mal bis  18 Grad warm. Die False Bay (dort wo die Pinguine sind) kann bis 22 Grad warm werden.

 

Golfen

Kapstadt hat eine Vielzahl von Plätzen innerhalb des Stadtgebietes. Exemplarisch dafür und am nächsten gelegen ist der Platz des Milnerton Golf Clubs - nur 5 Autominuten von der Cape Oasis entfernt. Er wurde erst kürzlich wieder überarbeitet und damit weiter aufgewertet. Gelegen auf einem engen Streifen Land zwischen einer Lagune und dem Atlantischen Ozean, basiert dieser Platz auf der britischen Spielart: neun Löcher weg vom Clubhaus und neun wieder zurück.

Die Vegetation ist streng südafrikanisch gehalten. Bis auf dem einheimischen Fynbos-Busch gibt es keine weiteren Pflanzen. Der Schein des offenen Platzes trägt aber. Wenn der Ball zu weit ins Rough gespielt wird, muss man einen Ersatzball bereit halten, den die Wahrscheinlichkeit, den ersten Ball wieder zu finden, ist relativ gering.

Wie auf jedem echten Linkskurs muss man darauf vorbereitet sein, aus vielen Bunkern zu spielen und sein Bunkerspiel aufzupolieren, da alle Greens von vielen Sandhindernissen bewacht werden. Ein wichtiger Spielfaktor sind die Windverhältnisse. Der von Dezember bis Februar tagsüber stark auffrischende SO-Passat darf nicht unterschätzt werden. Dafür bietet der Platz freie Sicht auf Tafelberg und City-Skyline und ist nur einen Steinwurf vom Strand in Sunset Beach entfernt.

 

Saison

Ganzjährig

Länge

6.139 m

Par-SSS

72

Course Designer

Mark Muller, Golf Data

Professional

Phil Hughes

Club Manager

J.A.Esterhuizen

Leihmöglichkeiten

Ausrüstung , Unterricht, Electrocarts und Caddies>

Übungsmöglichkei ten

Putting und Chipping Green, Pitching Areal mit Bunkern

Handicap-Vorgabe

Nein

Sonstiges

Bekleidungsvorschriften einhalten